Die Einstein’schen Gravitationsfeldgleichungen, die die Metrik der Raumzeit mit dem Energie-Impuls-Tensor verknüpfen, folgen fast zwangsläufig aus einer kleinen Zahl einfacher und plausibler Annahmen. Eine zentrale Rolle spielt der Riemann’sche Krümmungstensor, der genau dann verschwindet, wenn die Raumzeit flach ist, also bei Abwesenheit von Gravitation. Die überall flache Raumzeit (der Minkowski-Raum) ist zwar eine spezielle Lösung der Feldgleichungen, allerdings nur für den unphysikalischen Fall, dass der Energie-Impuls-Tensor überall verschwindet. Für das einfache Modell der inkohärenten Materie („Staub“) folgt aus den Einstein’schen Feldgleichungen, dass sich die einzelnen Staubelemente auf Geodäten bewegen. Darin äußert sich die bemerkenswerte innere Konsistenz der ART.

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Die Einstein’schen Feldgleichungen

  • Reinhard Meinel

摘要

Die Einstein’schen Gravitationsfeldgleichungen, die die Metrik der Raumzeit mit dem Energie-Impuls-Tensor verknüpfen, folgen fast zwangsläufig aus einer kleinen Zahl einfacher und plausibler Annahmen. Eine zentrale Rolle spielt der Riemann’sche Krümmungstensor, der genau dann verschwindet, wenn die Raumzeit flach ist, also bei Abwesenheit von Gravitation. Die überall flache Raumzeit (der Minkowski-Raum) ist zwar eine spezielle Lösung der Feldgleichungen, allerdings nur für den unphysikalischen Fall, dass der Energie-Impuls-Tensor überall verschwindet. Für das einfache Modell der inkohärenten Materie („Staub“) folgt aus den Einstein’schen Feldgleichungen, dass sich die einzelnen Staubelemente auf Geodäten bewegen. Darin äußert sich die bemerkenswerte innere Konsistenz der ART.