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Schlussbetrachtung

  • Kevin Rudolf Perner

摘要

In den vorangegangenen Kapiteln dieser Arbeit wurde versucht, die Bespielung des Variationsraums von Dialekt bis Standardsprache seitens L1S im Gespräch mit L2S auszuloten. Dies geschah anhand von Ausschnitten aus Gesprächen in zwei betrieblichen Kommunikationsräumen in Oberösterreich (Mühlviertel) und auf der Grundlage der Annahme, dass sprachliche Variation immer (auch) mit Soziofunktionalität zu tun hat und das Gespräch eine fundamentale Methode ist, (fach- bzw. berufsbezogenen oder sprachbezogenen) Input zu geben und zu erhalten. In den Kapiteln 1–4 wurde das vorliegende Datensample unter enger Einbindung von Konzepten, Modellen und methodischen Zugängen aufgearbeitet, die dem gesprächslinguistischen Paradigma zugeordnet werden können, und in Kapitel 5 wurden vor dem Hintergrund a-bezogener Variation, wobei sich dies nicht ausschließlich auf die phonetisch-phonologische Phänomenlage beschränkt, sechs DSK-Emergenz-Hypothesen – nämlich  die In-Schwung-Sein-Hypothese, die Perifokal-Hypothese, die Pingpong-Hypothese, die Kookkurrenzkonflikt-Hypothese, die Standardkonformitätshervorhebungs-Hypothese und die Plurinationalität-als-Ausnahmeerscheinung-Hypothese – aufgestellt und diskutiert, die sich auf die Schnittstelle zwischen der mikro- und der mesoskopischen oder der mikro- und der makroskopischen Analyseebene beziehen.