Das Ende der Übersetzungsfreiheit
摘要
Die Geschichte des Übersetzungsrechts beginnt in der Romantik, die Höhepunkt und Ende der Übersetzungsfreiheit zugleich ist. Bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts konnte alles von allen übersetzt und veröffentlicht werden. Es gab keinen Unterschied zwischen geschützter Gegenwartsliteratur und gemeinfreien Klassikern. Die Übersetzungsfreiheit in der Romantik war nicht nur durch das Fehlen rechtlicher Kontrolle gekennzeichnet (wie schon in der Frühen Neuzeit), sondern zudem durch die Aufwertung der Übersetzung zu einem kreativen Akt. Ein Grund für dieses neue schöpferische Verständnis war die wachsende Theorie des Urheberrechts. Es werden daher die Parallelen zwischen Übersetzungstheorie und Urheberrechtstheorie aufgezeigt.