Der zweite Typ transnationaler Evokation entsteht aus der Pluralisierung des literarischen Raums. Literatur mit mehreren oder globalen Adressen zeichnet sich dadurch aus, dass nicht mehr ein nationaler oder lokaler Raum im Vordergrund steht, sondern dass unterschiedliche Räume gleichberechtigt organisiert sind. Die Unterhaltungsliteratur von Jules Verne über Ian Fleming bis hin zu Dan Brown bedient sich dieser Strategie ganz selbstverständlich. In den Romanen von Leo Perutz korrelieren der empirische Vertriebsraum und der literarische Raum. An den Romanen von Irmgard Keun und Terézia Mora wird erörtert, wie die Pluralisierung des Raumes zu einer kulturellen Öffnung ihrer Texte führt.

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Pluralisierung und Dezentrierung des Raumes

  • Alexander Nebrig

摘要

Der zweite Typ transnationaler Evokation entsteht aus der Pluralisierung des literarischen Raums. Literatur mit mehreren oder globalen Adressen zeichnet sich dadurch aus, dass nicht mehr ein nationaler oder lokaler Raum im Vordergrund steht, sondern dass unterschiedliche Räume gleichberechtigt organisiert sind. Die Unterhaltungsliteratur von Jules Verne über Ian Fleming bis hin zu Dan Brown bedient sich dieser Strategie ganz selbstverständlich. In den Romanen von Leo Perutz korrelieren der empirische Vertriebsraum und der literarische Raum. An den Romanen von Irmgard Keun und Terézia Mora wird erörtert, wie die Pluralisierung des Raumes zu einer kulturellen Öffnung ihrer Texte führt.