Luigi Pirandellos Roman Il fu Mattia Pascal (1904) beleuchtet die Komplexitäten und Herausforderungen im Zusammenhang mit Identität und Selbstwahrnehmung. Der Protagonist Mattia Pascal durchlebt eine tiefgreifende Identitätskrise, wie sie sich bereits in seinem widersprüchlichen Versuch der Selbstidentifikation in den ersten Zeilen des Romans zeigt. Pirandello, bekannt für seine Auseinandersetzung mit kontroversen Themen, untersucht die fließende Natur der menschlichen Identität und betont, dass gesellschaftliche Rollen nicht von Natur aus vorgegeben sind. Dieser Aufsatz zielt darauf ab, Mattia Pascals Versuch der Konstruktion einer neuen Identität zu analysieren und zu untersuchen, wie und ob mehrere Identitäten in einer Person so koexistieren können, dass sie in der Darstellung logisch kohärent wirken. Dabei wird besonderes Augenmerk auf das Konzept der Maske als Identität gelegt. Es wird untersucht, wie eine fiktiv konstruierte Identität in der Gesellschaft funktionieren kann und wie sich Mattia Pascal und seine erfundene Identität Adriano Meis gegenseitig ergänzen oder sogar überschneiden und was am Ende des Romans der beiden Identitäten übrigbleibt.

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Geschichtete Masken. Die Kunst der kühnen Identitätsbildung in Luigi Pirandellos Il fu Mattia Pascal (1904)

  • Loredana Columbo

摘要

Luigi Pirandellos Roman Il fu Mattia Pascal (1904) beleuchtet die Komplexitäten und Herausforderungen im Zusammenhang mit Identität und Selbstwahrnehmung. Der Protagonist Mattia Pascal durchlebt eine tiefgreifende Identitätskrise, wie sie sich bereits in seinem widersprüchlichen Versuch der Selbstidentifikation in den ersten Zeilen des Romans zeigt. Pirandello, bekannt für seine Auseinandersetzung mit kontroversen Themen, untersucht die fließende Natur der menschlichen Identität und betont, dass gesellschaftliche Rollen nicht von Natur aus vorgegeben sind. Dieser Aufsatz zielt darauf ab, Mattia Pascals Versuch der Konstruktion einer neuen Identität zu analysieren und zu untersuchen, wie und ob mehrere Identitäten in einer Person so koexistieren können, dass sie in der Darstellung logisch kohärent wirken. Dabei wird besonderes Augenmerk auf das Konzept der Maske als Identität gelegt. Es wird untersucht, wie eine fiktiv konstruierte Identität in der Gesellschaft funktionieren kann und wie sich Mattia Pascal und seine erfundene Identität Adriano Meis gegenseitig ergänzen oder sogar überschneiden und was am Ende des Romans der beiden Identitäten übrigbleibt.