Kreuz & Quer, Hin & Her: Denken im Zickzack und nicht-lineares Lesen im Buch
摘要
Schrift scheint auf den ersten Blick linear. Aus Gewohnheit übersehen wir die ihr inhärenten Flächen. Schrift hat immer eine „Doppelnatur“: Sie ist sowohl lesbarer Text als auch visuell sichtbare Form. Da wir gelernt haben, uns auf den Inhalt zu konzentrieren, übersehen wir das Schriftbild, das uns doch direkt vor Augen steht. Im Buch kommt nun die dritte Dimension (und damit auch die Zeit) hinzu. In meinem Beitrag zeige ich an verschiedenen Beispielen, wie Gestaltungen aussehen können, die zu einem nicht-linearen Umgang mit dem Buch einladen. Dabei ist mir wichtig zu betonen, dass es sich dabei um gestalterische Formen handelt, die dem Buch als Medium inhärent sind. Deutlich wird auch, dass dem nicht-linearen Lesen nicht nur ein ebensolches Gestalten, sondern auch ein entsprechendes Schreiben und Denken vorausgeht.