Metaphilosophische Positionen: Existenzialismus und Philosophie des Absurden
摘要
Der Beitrag widmet sich den impliziten metaphilosophischen Positionen des französischen Existenzialismus und der Philosophie Albert Camus’. Im Zentrum steht dabei das Philosophieverständnis des Existenzialismus Sartre’scher Prägung, der ausgehend von seinen historischen Vorläufern in der Philosophie Kierkegaards die konkrete Existenz und Handlungswirklichkeit des einzelnen Existierenden in den Mittelpunkt des Philosophierens rückt. Camus, der zeit seines Lebens ein ambivalentes bis distanzierendes Verhältnis zum Existenzialismus und zur (akademischen) Philosophie insgesamt hatte, entwirft seinerseits eine Philosophie des Absurden, die im Kontext einer Philosophie kritischer Lebenskunst metaphilosophische Schnittmengen mit den Positionen seiner existenzialistischen Weggefährtinnen und Weggefährten aufweist.