Dieser Beitrag beschreibt, wie Husserls Entwurf einer neuartigen Wissenschaft von den Phänomenen und Heideggers von diesem Projekt sich absetzende Ontologie in eine sozialphilosophisch gewendete Hermeneutik des Selbst im Zeichen des Anderen münden konnte. So kommt die Phänomenologie als Philosophie menschlicher Erfahrung zum Tragen, die sich bis in ihre geschichtliche Dimension hinein als ein „fragendes Denken“ bewähren soll. Dabei wird deutlich, wie sehr sich innerhalb der Phänomenologie und über sie hinausgehend Auffassungen davon gewandelt haben, was unter Philosophie zu verstehen ist und was von ihr (noch) zu erwarten ist.

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Metaphilosophische Positionen: Phänomenologie

  • Burkhard Liebsch

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Dieser Beitrag beschreibt, wie Husserls Entwurf einer neuartigen Wissenschaft von den Phänomenen und Heideggers von diesem Projekt sich absetzende Ontologie in eine sozialphilosophisch gewendete Hermeneutik des Selbst im Zeichen des Anderen münden konnte. So kommt die Phänomenologie als Philosophie menschlicher Erfahrung zum Tragen, die sich bis in ihre geschichtliche Dimension hinein als ein „fragendes Denken“ bewähren soll. Dabei wird deutlich, wie sehr sich innerhalb der Phänomenologie und über sie hinausgehend Auffassungen davon gewandelt haben, was unter Philosophie zu verstehen ist und was von ihr (noch) zu erwarten ist.