Das Zikavirus, hauptsächlich durch Aedes-Mücken übertragen, verursacht üblicherweise eine milde Infektion, kann aber bei Schwangeren schwere Fetusschädigungen wie Mikrozephalie bewirken. Die Symptomatik umfasst Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautausschlag und Konjunktivitis, wobei viele Infektionen asymptomatisch verlaufen. Die Diagnose stützt sich auf klinische Symptome und das Expositionsrisiko und wird durch Real-Time-Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (rRT-PCR) und Antikörpernachweis bestätigt. Es gibt keine spezifische Therapie, lediglich unterstützende Maßnahmen. Die Prävention schließt Moskitoexpositionsprophylaxe und Schutzmaßnahmen bei Reisenden ein, und nach Infektion wird vorübergehender Verzicht auf Schwangerschaft und sicheren Geschlechtsverkehr angeraten. Das Stillen wird trotz der möglichen Übertragung des Virus empfohlen.

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Zikavirus

  • Ioannis Mylonas

摘要

Das Zikavirus, hauptsächlich durch Aedes-Mücken übertragen, verursacht üblicherweise eine milde Infektion, kann aber bei Schwangeren schwere Fetusschädigungen wie Mikrozephalie bewirken. Die Symptomatik umfasst Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautausschlag und Konjunktivitis, wobei viele Infektionen asymptomatisch verlaufen. Die Diagnose stützt sich auf klinische Symptome und das Expositionsrisiko und wird durch Real-Time-Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (rRT-PCR) und Antikörpernachweis bestätigt. Es gibt keine spezifische Therapie, lediglich unterstützende Maßnahmen. Die Prävention schließt Moskitoexpositionsprophylaxe und Schutzmaßnahmen bei Reisenden ein, und nach Infektion wird vorübergehender Verzicht auf Schwangerschaft und sicheren Geschlechtsverkehr angeraten. Das Stillen wird trotz der möglichen Übertragung des Virus empfohlen.