Seele, Bewusstsein, Ichheit. Zu Schellings identitätstheoretischer Auffassung endlicher Subjektivität
摘要
In diesem Beitrag wird die Frage gestellt, ob Schelling identitätsphilosophische Auffassung von der menschlichen Subjektivität, deren Grundlage die Theorie der Seele bildet, es erlaubt, dem performativen Charakter der Subjektivität Rechnung zu tragen. Diese Frage wird anhand einer Analyse der entsprechenden Paragraphen des Würzburger Systems beantwortet. Dabei wird gezeigt, dass Schelling sich des Problems eines unendlichen Regresses bei der Auslegung des Selbstbewusstseins bewusst gewesen ist und eine eigentümliche Lösung dieses Problems anbietet.