Kant und die Performativität des Denkens
摘要
In diesem Beitrag diskutiere ich Kants Einheit des Selbstbewusstseins und die Möglichkeit von Erfahrung und Erkenntnis. Ich argumentiere, dass Kants Konzeption der transzendentalen Apperzeption als ein performativer Denkakt betrachtet werden kann, der notwendig ist, um Erfahrung von Dingen zu haben und Wissen zu erlangen. Ich betone, dass Kants Philosophie nicht statisch ist, dass die Kategorien des Denkens nicht starr und zeitlos, sondern performativ sind. Ich behaupte, dass die Performativität des Denkens auf allen Ebenen zu finden ist, angefangen bei den Akten des Geistes bis hin zur transzendentalen Deduktion der Begriffe und der Verbindung von Anschauung und Begriff im Schematismus. Dabei vergleiche ich die Idee der Performativität bei Kant mit anderen Philosophen wie Ludwig Wittgenstein. Ich diskutiere auch den Ansatz von Thomas Khurana, der den doppelten Gebrauch der Vernunft in Bezug auf das Selbstbewusstsein untersucht. Dabei gelingt es ihm zu zeigen, dass die Einheit des „Ich denke“ der synthetischen Tätigkeit des Verstandes nicht vorausgeht, sondern sich aus ihr – performativ – ergibt.