In The Sublime Object of Ideology (1989) wendet sich Žižek von einer traditionellen Ideologiekritik ab, die Ideologie als falsches Bewusstsein versteht. Er fokussiert stattdessen auf die „phantasmatische Dimension“ von Ideologie, die die uns umgebende Realität konstituiert; anstatt sie zu verschleiern. Diese Perspektive sieht Ideologie folglich nicht als Wissensproblem, sondern als konstitutiv für die Entfaltung sozialer Räume geteilter Erfahrungen. Žižek erweitert somit die Ideologiekritik. Letztere kann dann zwar keinen positiven Standpunkt der Kritik einnehmen, und doch heißt dies für Žižek nicht, in der postmodernen Nacht des Symbolischen und Imaginären nur graue Ideologie zu sehen.

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Ideologie

  • Sami Khatib

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In The Sublime Object of Ideology (1989) wendet sich Žižek von einer traditionellen Ideologiekritik ab, die Ideologie als falsches Bewusstsein versteht. Er fokussiert stattdessen auf die „phantasmatische Dimension“ von Ideologie, die die uns umgebende Realität konstituiert; anstatt sie zu verschleiern. Diese Perspektive sieht Ideologie folglich nicht als Wissensproblem, sondern als konstitutiv für die Entfaltung sozialer Räume geteilter Erfahrungen. Žižek erweitert somit die Ideologiekritik. Letztere kann dann zwar keinen positiven Standpunkt der Kritik einnehmen, und doch heißt dies für Žižek nicht, in der postmodernen Nacht des Symbolischen und Imaginären nur graue Ideologie zu sehen.