Friedrich W. J. Schelling (1775–1854) ist eine Schlüsselquelle für Žižeks Philosophie, insbesondere hinsichtlich der Ontogenese des Subjekts. Schellings Naturphilosophie ist dabei von Bedeutung, da sie die Entstehung der Subjektivität aus der Natur durch eine Proto-Subjektivität offenlegt, während die Philosophie der Weltalter die Schöpfung des Universums und die Genese Gottes durch eine ‚Drehbewegung von Trieben‘ in der Natur herzuleiten versucht. Žižek nutzt Schelling, um die ontologische Lücke zwischen dem Realen und dem Symbolischen und die Rolle der freien, aber unbewussten Entscheidung in der Subjektgenese zu beleuchten. Er sieht in Schellings Werk die Grundlage für seinen dialektischen Materialismus, der die Entstehung von Denken und Subjektivität in einer materiellen Welt zu erklären hilft.

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Friedrich W. J. Schelling

  • Joseph Carew

摘要

Friedrich W. J. Schelling (1775–1854) ist eine Schlüsselquelle für Žižeks Philosophie, insbesondere hinsichtlich der Ontogenese des Subjekts. Schellings Naturphilosophie ist dabei von Bedeutung, da sie die Entstehung der Subjektivität aus der Natur durch eine Proto-Subjektivität offenlegt, während die Philosophie der Weltalter die Schöpfung des Universums und die Genese Gottes durch eine ‚Drehbewegung von Trieben‘ in der Natur herzuleiten versucht. Žižek nutzt Schelling, um die ontologische Lücke zwischen dem Realen und dem Symbolischen und die Rolle der freien, aber unbewussten Entscheidung in der Subjektgenese zu beleuchten. Er sieht in Schellings Werk die Grundlage für seinen dialektischen Materialismus, der die Entstehung von Denken und Subjektivität in einer materiellen Welt zu erklären hilft.