Der französische Philosoph und Badiou-Schüler Quentin Meillassoux initiierte mit seiner Monographie Après la finitude (2006) eine bedeutende philosophische Debatte über das Verhältnis von Geist und Welt. Žižek analysiert Meillassoux in Less than Nothing (2012) und kritisiert mit Hegel dessen Ablehnung der naturkausalen Notwendigkeit und dessen Konzept der absoluten Kontingenz. Žižek argumentiert, dass radikale Neuheit ohne vorgegebene Potentialität entsteht, und betont die Bedeutung der retroaktiven Kausalität. Indem Žižek Lacans psychoanalytische Theorie einbezieht, sieht er das Subjekt, das die dialektische Spannung zwischen subjektiver und objektiver Realität verkörpert, als Ausdruck ontologischer Unvollständigkeit.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Quentin Meillassoux

  • Daniel Sacilotto

摘要

Der französische Philosoph und Badiou-Schüler Quentin Meillassoux initiierte mit seiner Monographie Après la finitude (2006) eine bedeutende philosophische Debatte über das Verhältnis von Geist und Welt. Žižek analysiert Meillassoux in Less than Nothing (2012) und kritisiert mit Hegel dessen Ablehnung der naturkausalen Notwendigkeit und dessen Konzept der absoluten Kontingenz. Žižek argumentiert, dass radikale Neuheit ohne vorgegebene Potentialität entsteht, und betont die Bedeutung der retroaktiven Kausalität. Indem Žižek Lacans psychoanalytische Theorie einbezieht, sieht er das Subjekt, das die dialektische Spannung zwischen subjektiver und objektiver Realität verkörpert, als Ausdruck ontologischer Unvollständigkeit.