In Violence: Six Sideways Reflections untersucht Žižek die vielschichtige Natur der Gewalt in der modernen Gesellschaft. Er dekonstruiert das konventionelle Verständnis von Gewalt als spontanen Ausbruch und enthüllt sie als Produkt komplexer sozio-symbolischer Strukturen. Žižek differenziert dabei zwischen „subjektiver Gewalt“, die sich in sichtbaren physischen Handlungen manifestiert, und „objektiver Gewalt“, die tief in den symbolischen und systemischen Ordnungen verankert ist. Diese duale Gewaltstruktur verdeutlicht, dass das spektakuläre Erscheinungsbild der Gewalt ihre zugrunde liegenden Mechanismen verschleiert. Das Buch fordert dazu auf, die dialektische Beziehung zwischen subjektiver und objektiver Gewalt besser zu verstehen, damit radikal-emanzipatorische Formen der Politik entwickelt werden können.

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Gewalt: Sechs abseitige Reflexionen (2011) / Violence: Six Sideways Reflections (2009)

  • Hilary Neroni

摘要

In Violence: Six Sideways Reflections untersucht Žižek die vielschichtige Natur der Gewalt in der modernen Gesellschaft. Er dekonstruiert das konventionelle Verständnis von Gewalt als spontanen Ausbruch und enthüllt sie als Produkt komplexer sozio-symbolischer Strukturen. Žižek differenziert dabei zwischen „subjektiver Gewalt“, die sich in sichtbaren physischen Handlungen manifestiert, und „objektiver Gewalt“, die tief in den symbolischen und systemischen Ordnungen verankert ist. Diese duale Gewaltstruktur verdeutlicht, dass das spektakuläre Erscheinungsbild der Gewalt ihre zugrunde liegenden Mechanismen verschleiert. Das Buch fordert dazu auf, die dialektische Beziehung zwischen subjektiver und objektiver Gewalt besser zu verstehen, damit radikal-emanzipatorische Formen der Politik entwickelt werden können.