Von den Seiten aus St. Peter am Anger auf die Bühne nach Salzburg. Zur szenischen Realisierung von Vea Kaisers Blasmusikpop am Salzburger Landestheater
摘要
Vea Kaisers Roman Blasmusikpop erzählt eine Dreigenerationengeschichte, die im fiktiven Bergdorf St. Peter am Anger spielt. Dabei wird ein großer Fokus auf die Figur des Johannes A. Irrwein gelegt, welcher die dritte Generation dieser Geschichte repräsentiert. Blasmusikpop bietet viele Vorzüge für szenische Adaptionen. Dabei war die Realisierung des Romans in eine Theaterfassung mit gestalterischen Potenzialen, aber auch mit einigen Herausforderungen verbunden. Spezielle Aspekte des Buches erforderten ein Umdenken, was sowohl für den Entstehungsprozess des Textbuches als auch für die Stückentwicklung prägend war. Der mehrdimensionale Dorfkosmos, der Fokus auf nur eine Generation anstelle von drei sowie der eigens entwickelte Dialekt des Romans stellen dabei repräsentative Dimensionen dar, welche durch klare dramaturgische Entscheidungen während der Stückentwicklung und einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Romaninhalt sehr gut bewältigt werden konnten.