Zunächst einmal werden die zentralen Begriffe Kultur, interkulturelles Lernen und interkulturelle Kompetenz geklärt. Sodann werden theoretische Grundlagen interkulturellen Lernens diskutiert. Zu ihnen gehören das Lernen an sogenannten Kritischen Interaktionen sowie Milton Bennetts Stufenmodell interkulturellen Lernens. Dabei werden auch Bezüge der Interkulturellen Psychologie zu unterschiedlichen psychologischen Teildisziplinen und erziehungswissenschaftlichen Diskursen herausgearbeitet sowie ihr Verhältnis zu unterschiedlichen Spielarten einer Kultur inkludierenden Psychologie. Vor diesem Hintergrund wird detailliert aufgezeigt, wie interkulturelles Lernen im schulischen Kontext umgesetzt werden kann. Hier wird gerade auch auf Fallstricke aufmerksam gemacht, wie die Gefahr von Stereotypisierungen und Kulturalisierungen. Es werden drei grundlegende Lernziele inklusive einschlägiger Lerninhalte und didaktischer Methoden vorgestellt. Im Einzelnen handelt es sich um die Wahrnehmung kultureller Einflussfaktoren bei sich und anderen, Respekt und Wertschätzung der kulturellen Einflussfaktoren sowie Produktiver Umgang mit Unterschieden und Diversität im Allgemeinen. Solche Lernziele, Lerninhalte und didaktische Methoden finden nicht im luftleeren Raumm, sondern innerhalb unterschiedlicher Lernkontexte und Lernformate statt, denen noch eigens Aufmersamkeit gewidmet wird. Ausführungen zur interkulturellen Öffnung von Schule schließen das Kapitel ab.

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Interkulturelles Lernen

  • Carlos Kölbl,
  • Astrid Utler,
  • Andrea Kreuzer

摘要

Zunächst einmal werden die zentralen Begriffe Kultur, interkulturelles Lernen und interkulturelle Kompetenz geklärt. Sodann werden theoretische Grundlagen interkulturellen Lernens diskutiert. Zu ihnen gehören das Lernen an sogenannten Kritischen Interaktionen sowie Milton Bennetts Stufenmodell interkulturellen Lernens. Dabei werden auch Bezüge der Interkulturellen Psychologie zu unterschiedlichen psychologischen Teildisziplinen und erziehungswissenschaftlichen Diskursen herausgearbeitet sowie ihr Verhältnis zu unterschiedlichen Spielarten einer Kultur inkludierenden Psychologie. Vor diesem Hintergrund wird detailliert aufgezeigt, wie interkulturelles Lernen im schulischen Kontext umgesetzt werden kann. Hier wird gerade auch auf Fallstricke aufmerksam gemacht, wie die Gefahr von Stereotypisierungen und Kulturalisierungen. Es werden drei grundlegende Lernziele inklusive einschlägiger Lerninhalte und didaktischer Methoden vorgestellt. Im Einzelnen handelt es sich um die Wahrnehmung kultureller Einflussfaktoren bei sich und anderen, Respekt und Wertschätzung der kulturellen Einflussfaktoren sowie Produktiver Umgang mit Unterschieden und Diversität im Allgemeinen. Solche Lernziele, Lerninhalte und didaktische Methoden finden nicht im luftleeren Raumm, sondern innerhalb unterschiedlicher Lernkontexte und Lernformate statt, denen noch eigens Aufmersamkeit gewidmet wird. Ausführungen zur interkulturellen Öffnung von Schule schließen das Kapitel ab.