Dem Beitrag geht es um das erste deutsche ‚Wald-Gedicht‘ einer Dichterin der Frühaufklärung, Sidonia Hedwig Zäunemann (1711–1740), das 1738 in ihrem Gedichtband Poetische Rosen in Knospen veröffentlicht wurde. Während das Gedicht einerseits die italienische Tradition der favola/poema boscereccia evoziert und mit einem barock anmutenden Fürstenlob kombiniert, verweist es andererseits auf den beginnenden ästhetischen Diskurs und eine neue Naturerfahrung. Wald ist darin keine Kulisse, sondern im Konkreten situiert.

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Das erste deutsche Wald-Gedicht? Gestaltung ästhetischer Erfahrung bei Sidonia Hedwig Zäunemann

  • Corinna Dziudzia

摘要

Dem Beitrag geht es um das erste deutsche ‚Wald-Gedicht‘ einer Dichterin der Frühaufklärung, Sidonia Hedwig Zäunemann (1711–1740), das 1738 in ihrem Gedichtband Poetische Rosen in Knospen veröffentlicht wurde. Während das Gedicht einerseits die italienische Tradition der favola/poema boscereccia evoziert und mit einem barock anmutenden Fürstenlob kombiniert, verweist es andererseits auf den beginnenden ästhetischen Diskurs und eine neue Naturerfahrung. Wald ist darin keine Kulisse, sondern im Konkreten situiert.