„Wer einmal lügt…“
摘要
Wie bedeutend die antike Kultur und Literatur im Sinn des existentiellen Transfers noch für die Gegenwart ist, zeigt sich auch im Bereich der Werteerziehung. Der Beitrag nimmt die Rezeption der aesopischen Fabelsammlung im Allgemeinen und die Fabel vom Hirtenjungen und dem Wolf im Speziellen in den Blick. Dabei legt er das Bedürfnis der Autorinnen und Autoren offen, sich an seit der Antike in unserer Gesellschaft verankerten Werten durch Parodien und metadiskursive Fortschreibungen der aesopischen Fabel regelrecht abzuarbeiten oder diese durch Imitationen zu tradieren.