Antike Mythen in Themenparks
摘要
Der Beitrag zeigt, dass Antikenrezeption keineswegs auf Bücher und Filme beschränkt ist, und entwickelt eine intermediale Analyse zur Skalierung der Antikenrezeption im Hybridmedium ‚Themenpark‘, bei dem genetische Spuren der Bildgebungsverfahren zutage treten. Dabei konzentriert sich der Beitrag auf Aspekte der Plurimedialität, der intermedialen Bezüge und der Adaptionen hinaus auch auf paramediale Phänomene, die insbesondere für die didaktische und skoposadäquate Vermittlung antiker Lerninhalte innerhalb von Themenparks von Bedeutung sind. Diese theoretischen Ausführungen werden anhand der Fallbeispiele Terra Mítica in Benidorm (Spanien) und Parc Astérix in Plailly (Frankreich) erwiesen, die beide für die rezipientenorientierte ‚Übersetzung‘ und Inszenierung der Antike auf Strategien der Hybridisierung und der Remediatisierung zurückgreifen und sich insbesondere des Fundus an Medien wie v. a. Spielfilme, Videospiele, Comics und Schulbücher bedienen.