Trainingswissenschaft in den Mannschaftssportarten
摘要
In der Trainingswissenschaft stellen die großen Sportspiele1 eine besondere Herausforderung für alle an ihrer Ausführung und Entwicklung Beteiligten dar. Sie sind im Gegensatz zu geschlossenen (Individual‑) Sportarten wie Schwimmen trotz international gültiger Wettkampfregeln vielschichtig und in ihren Verläufen offen für individuelle und kollektive Situationslösungen, damit prinzipiell unvorhersehbar, und entziehen sich analytischen und planungszentrierten Trainingsprozessen in besonderer Weise (u. a. Steinhöfer 2015). Unter anderem die Komplexität ihrer physiologischen Leistungsstruktur – „game players require aerobic and anaerobic endurance, speed, power, power endurance, agility, and strength“ (Ferrauti und Remmert 2003, S. 6) – verlangt adressatenspezifische und situativ begründete Trainings‑, Diagnostikund Steuerungsmaßnahmen, deren unmittelbare Wirksamkeitszuschreibung einer den Sportspielen immanenten Unschärfe unterliegt. „Eine ‚klassische‘ trainingswissenschaftliche und monomethodische Bearbeitung [ist] unzureichend“ (König 2022, S. 568)