Trinität und Christologie. Zur Aktualität von Schellings religionsphilosophischem Denken
摘要
Schellings entwickelt sein trinitätstheologisches und christologisches Denken insbesondere ab seiner ‚mittleren‘ und seiner Spätphilosophie. Es ist dabei stets mit anderen zentralen Themen seines Denkens verknüpft wie der Potenzenlehre, der Naturphilosophie, seiner Zeit- und Geschichtsphilosophie, seinem Denken von Freiheit und Gelassenheit sowie von Mythologie und Tragik. Ich beabsichtige zu zeigen, dass die Figuren von Trinität und des Gottessohnes Christi als grundlegende Operationsfiguren dienen, die einerseits Schelling helfen zentrale Gedanken und Konzepte seines eigenen Philosophierens weiterzuentwickeln. Gleichzeitig werden andererseits die klassische christliche Trinitätslehre und Christologie dabei selbst Modifikationen und Anreicherungen unterworfen, die diese in fruchtbarer und aktueller Weise weiterzudenken erlauben.