Der Tagebuch-Essay Pariser RechenschaftPariser Rechenschaft beschreibt eine Reise, die Thomas Mann auf Einladung der Carnegie-Stiftung für internationalen Frieden vom 21. bis 28. Januar 1926 nach Paris geführt hatte. Während seines Besuches in Frankreich hielt Mann mehrere Vorträge über deutsch-französische Beziehungen, außerdem traf er sich mit Exilanten sowohl aus dem bolschewistischen Russland als auch aus dem faschistischen Italien. In der Sekundärliteratur ist der Essay dementsprechend sowohl als Abrechnung mit der eigenen politischen Haltung zur Zeit des ersten Weltkrieges als auch als „Vorstufe des Exils“ (Thomas Pekar) in den dreißiger Jahren interpretiert worden.

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Pariser Rechenschaft (1926)

  • Tobias Boes

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Der Tagebuch-Essay Pariser RechenschaftPariser Rechenschaft beschreibt eine Reise, die Thomas Mann auf Einladung der Carnegie-Stiftung für internationalen Frieden vom 21. bis 28. Januar 1926 nach Paris geführt hatte. Während seines Besuches in Frankreich hielt Mann mehrere Vorträge über deutsch-französische Beziehungen, außerdem traf er sich mit Exilanten sowohl aus dem bolschewistischen Russland als auch aus dem faschistischen Italien. In der Sekundärliteratur ist der Essay dementsprechend sowohl als Abrechnung mit der eigenen politischen Haltung zur Zeit des ersten Weltkrieges als auch als „Vorstufe des Exils“ (Thomas Pekar) in den dreißiger Jahren interpretiert worden.