Geschlecht, Androgynie und (Nicht-)Identität
摘要
Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix KrullIn Werk Thomas Manns zeigt sich Identität – gerade im Hinblick auf Geschlecht und Sexualität – als angewiesen auf narrative Konstruktionsleistungen. Das bedeutet zugleich, dass das Erzählen von Identität stets auf die Nicht-Identität des Subjekts mit sich selbst verweist. Diesen Komplex spielen Texte Manns zentral im Blick auf problematische Männlichkeit und Androgynie durch. Dabei reflektieren sie auch auf historischen Wandel in den Geschlechterarrangements.