„Liebes-Dienste“. Frauenrechte im wolffianischen Naturrecht
摘要
Christian Wolffs Haltung in politischen Fragen ist ambivalent. Er appelliert zwar meistens an die kritische Kraft der Vernunft, dringt aber nicht immer auf Änderung des Bestehenden. Und dieser Grundwiderspruch kennzeichnet auch seine Diskussion der Rechte der Frauen und ihrer sogenannten Liebespflichten. Wolffs diesbezügliche Erklärungen in seiner Deutschen Politik und in den Grundsätzen des Natur- und Völkerrechts wirken auf den ersten Blick altertümlich und überholt.