Carl Philipp Emanuel Bach schrieb in einem Brief an Johann Nikolaus Forkel über seinen Vater, dass »blos eigenes Nachsinnen … ihn schon in seiner Jugend zum reinen u. starcken Fugisten gemacht« habe.2 Und so sah sich sicher auch Johann Sebastian Bach selbst, der Zeit seines Lebens meisterhafte Fugen, vor allem für die Orgel, das Cembalo und immer wieder für seine Chöre schrieb. Nur diese jahrelange Praxis erklärt die Schönheit seiner Fugen, in denen die Selbstverständlichkeit im Umgang mit den strengen Regeln der musikalischen Fantasie keine Grenzen zu setzen scheint.

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Einleitung

  • Meinolf Brüser

摘要

Carl Philipp Emanuel Bach schrieb in einem Brief an Johann Nikolaus Forkel über seinen Vater, dass »blos eigenes Nachsinnen … ihn schon in seiner Jugend zum reinen u. starcken Fugisten gemacht« habe.2 Und so sah sich sicher auch Johann Sebastian Bach selbst, der Zeit seines Lebens meisterhafte Fugen, vor allem für die Orgel, das Cembalo und immer wieder für seine Chöre schrieb. Nur diese jahrelange Praxis erklärt die Schönheit seiner Fugen, in denen die Selbstverständlichkeit im Umgang mit den strengen Regeln der musikalischen Fantasie keine Grenzen zu setzen scheint.