Im Rahmen des Forschungsverbundprojekts „Organisierte Kriminalität 3.0“ legt die interdisziplinäre Projektgruppe des Instituts für Kriminologie der Eberhard Karls Universität Tübingen die bis dato umfassendste empirische Bestandsaufnahme des Phänomens Organisierte Kriminalität (OK) in Deutschland vor. Dafür wurden nicht nur öffentlich zugängliche Statistiken, parlamentarische Dokumente sowie gerichtliche Entscheidungen analysiert, sondern auch Strafverfahrensakten hochkarätiger OK-Fälle ausgewertet. Zudem ermöglichen umfangreiche Befragungen von mit der Strafverfolgung der OK befassten Akteuren, aber auch von Strafgefangenen, ein detailreiches Bild der OK in Deutschland zu zeichnen. Schließlich werden die aktuellen Herausforderungen beleuchtet, die sich den Ermittlungsbehörden bei der OK-Bekämpfung derzeit stellen.

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Empirische Bestandsaufnahme Organisierter Kriminalität

  • Jörg Kinzig,
  • Konstantin Hemmert-Halswick,
  • Benedikt Iberl,
  • Jonas Römer,
  • Sophia Schauber,
  • Sarah Schreier

摘要

Im Rahmen des Forschungsverbundprojekts „Organisierte Kriminalität 3.0“ legt die interdisziplinäre Projektgruppe des Instituts für Kriminologie der Eberhard Karls Universität Tübingen die bis dato umfassendste empirische Bestandsaufnahme des Phänomens Organisierte Kriminalität (OK) in Deutschland vor. Dafür wurden nicht nur öffentlich zugängliche Statistiken, parlamentarische Dokumente sowie gerichtliche Entscheidungen analysiert, sondern auch Strafverfahrensakten hochkarätiger OK-Fälle ausgewertet. Zudem ermöglichen umfangreiche Befragungen von mit der Strafverfolgung der OK befassten Akteuren, aber auch von Strafgefangenen, ein detailreiches Bild der OK in Deutschland zu zeichnen. Schließlich werden die aktuellen Herausforderungen beleuchtet, die sich den Ermittlungsbehörden bei der OK-Bekämpfung derzeit stellen.