Klassifikationssysteme leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der medizinischen Frakturversorgung, indem sie eine einheitliche Kategorisierung und Vergleichbarkeit ermöglichen, Versorgungsstrategien darlegen und sich durch sie gelegentlich auch Prognosen ableiten lassen. Hinsichtlich periprothetischer Frakturen (PF) existieren verschiedene Einteilungen, die sich überwiegend auf die spezifischen Gelenkregionen beziehen und somit nicht allgemeingültig anwendbar sind. Bedingt durch den Einschluss ähnlicher Variablen weisen die unterschiedlichen Klassifikationssysteme jedoch inhaltlich oftmals eine starke Redundanz auf. So spielen neben der Frakturlokalisation vor allem die Stabilität des Implantats im Knochen und die Größe des Knochenverlustes eine wesentliche Rolle. Entsprechend der AO-OTA-Klassifikation (AO: Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthese; OTA: Orthopaedic Trauma Association) für native Knochenbrüche wurde 2013 von Duncan et al. im Rahmen einer AO-Publikation das Unified Classification-System (UCS) eingeführt.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Klassifikationen der periprothetischen Fraktur

  • Matthias Gatz,
  • Frank Hildebrand,
  • Klemens Horst

摘要

Klassifikationssysteme leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der medizinischen Frakturversorgung, indem sie eine einheitliche Kategorisierung und Vergleichbarkeit ermöglichen, Versorgungsstrategien darlegen und sich durch sie gelegentlich auch Prognosen ableiten lassen. Hinsichtlich periprothetischer Frakturen (PF) existieren verschiedene Einteilungen, die sich überwiegend auf die spezifischen Gelenkregionen beziehen und somit nicht allgemeingültig anwendbar sind. Bedingt durch den Einschluss ähnlicher Variablen weisen die unterschiedlichen Klassifikationssysteme jedoch inhaltlich oftmals eine starke Redundanz auf. So spielen neben der Frakturlokalisation vor allem die Stabilität des Implantats im Knochen und die Größe des Knochenverlustes eine wesentliche Rolle. Entsprechend der AO-OTA-Klassifikation (AO: Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthese; OTA: Orthopaedic Trauma Association) für native Knochenbrüche wurde 2013 von Duncan et al. im Rahmen einer AO-Publikation das Unified Classification-System (UCS) eingeführt.