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Neues zum lykischen Text der Stele von Xanthos (TL 44)

  • Heiner Eichner,
  • Katsiaryna Ackermann,
  • Joachim Matzinger

摘要

Es ist mir eine Ehre und Freude, hier auf dem dritten internationalen Lykiensyposium im Kreis von unter anderen Archäologen, Althistorikern und Epigraphikern über den Text der sogenannten Stele von Xanthos sprechen zu dürfen. Zusammen mit dem Monumentum Ancyranum (dem griechisch-lateinischen Tatenbericht des römischen Kaisers Augustus), mit der philosophischen Inschrift des Diogenes von Oinoanda, mit der Opramoasinschrift von Rhodiapolis und jetzt auch mit dem Stadiasmos von Patara gehört er zu den umfangreichsten inschriftlichen Zeugnissen der Antike aus Kleinasien. Aber während den anderen großen Monumenten zahlreiche Studien oder sogar – gerade auch in jüngster Zeit – umfangreiche Monographien gewidmet worden sind, wie die von M. F. Smith, Chr. Kokkinia und S. Şahin, ist die Stele von Xanthos nur wenig erforscht. Um die Jahrhundertwende vom fünften zum vierten saeculum vor Christus – oder etwas später – entstanden bietet der Monolith auf der Agora von Xanthos nicht nur den ältesten der fünf genannten Texte, sondern auch den rätselhaftesten.