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Gig Economy: Umgang mit Freelancern als neue Aufgabe für Führungskräfte

  • Jan Wegener

摘要

Eine Stelle lässt sich nicht nachbesetzen. Der Arbeitsanfall ist temporär größer, als es mit den vorhandenen Mitarbeitenden gestemmt werden kann Für eine bestimmte Aufgabe ist die benötigte Expertise (aktuell) nicht verfügbar, sodass es sinnvoll ist, das Team kurzfristig aufzustocken. Um diese und weitere Lücken zu schließen, wird gerne auf Freelancer zurückgegriffen. Darüber hinaus sind sie eine hilfreiche Unterstützung in Zeiten, in denen Veränderungen im Unternehmen zu gestalten sind, da sie im Gegensatz zu Unternehmensberatungen ins Unternehmen eingebunden sind. Freelancer bieten Unternehmen damit ein großes Potenzial. Der Vorteil, den eine externe Beschaffung von Expertise für einen begrenzten Zeitraum Unternehmen bietet, ist, dass damit keine langfristige Bindung und keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung entsteht. Wird in der Zwischenzeit eine andere Lösung gefunden, können Beauftragungen in der Regel zügig beendet oder die Person anderswo eingebunden werden. Um dieses Potenzial dann aber auch zu realisieren, muss die Tätigkeit, für die Freelancer eingekauft werden, gemanagt werden. Hieran mangelt es in vielen Unternehmen noch, denn es handelt sich um eine eher neue Disziplin. Anders als bei einer Projektarbeit, die etwa als Werk- oder Dienstleistungsvertrag nach etablierten Methoden am Markt eingekauft und abgenommen wird, findet die Leistung von Freelancern eingebunden in die Prozesse des Unternehmens statt, das Unternehmen ist aber Freelancern gegenüber nicht weisungsbefugt. Dies erfordert es, die an Freelancer vergebenen Projektaufträge nicht nur gut vorzubereiten, sondern auch im Daily Business professionell zu managen.