Inverse Abdominoplastik
摘要
Obwohl die Abdominoplastik zu den ältesten Eingriffen unseres Fachgebiets gehört, ist sie nach wie vor mit Widrigkeiten verbunden, wie der Dauer des Eingriffs, Schwierigkeiten bei der Präparation und dem Verschluss des Defekts, unzureichenden ästhetischen Ergebnissen und zahlreichen Herausforderungen während der Heilungsphase, unter anderem auch Schmerzen. Der inverse Ansatz, der von einer supraumbilikalen Inzision in Form einer fliegenden Möwe („seagull incision“) beginnt, verkürzt die Präparationszeit und -länge, verringert die Dauer des Eingriffs und eliminiert die Notwendigkeit einer vertikalen Narbe. Durch eine vertikale Verkürzung der Bauchwand und die „seagull incision“ entsteht ein relativer Hautüberschuss in der Mittellinie. Dieser sorgt in Kombination mit einer gezielten Spannung auf der Mittellinie, die wiederum durch eine nach kranial verlagerte Nabelposition erzeugt wird, dafür, dass eine Rille in der Mittellinie geschaffen und die Silhouette der Rektusmuskeln nachgeahmt bzw. betont wird. Dies ermöglicht eine ästhetisch herausragende Taillendefinition, ein muskulöseres Erscheinungsbild aufgrund der betonten Rektusmuskeln sowie eine effektivere Straffung der Scham- und Leistenregion.