Anatomische Grundlagen der Bauchdeckenstraffung
摘要
Die Cutis laxa des Abdomens zeigt sich typischerweise als hängende Bauchhautfettschürze, die als Panniculus bezeichnet wird. Neben der Menge an intraabdominellem und subkutanem Fettgewebe sorgt vor allem die unterschiedliche Ausbildung der Falten am Bauch für eine große Variabilität in der klinischen Präsentation. Ein weiterer Faktor, der das klinische Bild prägt, sind die angrenzenden Bereiche des Abdomens. Dazu zählen die Flanken nach lateral, der Oberbauch bzw. Thorax nach kranial, sowie der Mons pubis und Leisten nach kaudal. Zuletzt können auch Narben aus Voroperationen und Schwächen oder Defekte in der muskulären Bauchwand, evtl. mit Hernien, die Anatomie sichtbar beeinflussen. Die Planung und Position der Resektionslinie spielt eine wichtige Rolle für das postoperative Ergebnis und die Narbenpositionierung. Intraoperativ müssen die Blutversorgung wie auch wichtige anatomische Strukturen in der Leistenregion beachtet werden.