Zur Einführung
摘要
In einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten aus dem Jahr 1996 bat Sarah Kirsch einmal darum, dass man ihre Gedichte lesen, sie persönlich aber doch bitte in Ruhe lassen solle: „Was ist das Wichtigste? Gute Texte, die auch gelesen werden. Die Leute sollen meine Gedichte gern haben und mich möglichst in Ruhe lassen.“ In den Worten der Dichterin, die seit 1983 in der alten Schule im Holsteinischen Tielenhemme direkt hinter dem Eiderdeich, zwischen „Moorgeschrey und Lerchengedröhn“ und fernab der großen Metropolen lebte, gibt sich nicht mehr und nicht weniger als eine Aufforderung zum Lesen, zum Wieder- oder Neu-Lesen ihres vielfältigen literarischen Werkes zu erkennen.