Wie die GenZ den Fitnessmarkt verändert
摘要
Die Coronapandemie hat das Fitnessverhalten der Deutschen verändert. Weil Sportvereine und Fitnessstudios für unabsehbare Zeit schließen mussten, haben sich die Menschen Alternativen gesucht und zu Hause Sport gemacht – allen voran die sogenannte „Generation Z“. Wie eine Bevölkerungsbefragung der Pronova BKK (2022) aufzeigt, trainierten 43 % der 18- bis 29-Jährigen während dieser Zeit regelmäßig in den eigenen vier Wänden. Damit wiesen sie unter allen Altersgruppen den größten Anteil an Heimsportler:innen auf. Obwohl die Beschränkungen durch den Virus längst aufgehoben sind, ist das „Home Gym“ bei jungen Menschen nach wie vor beliebt. Im Rahmen einer von der Trisport AG (2023) durchgeführten bevölkerungsrepräsentativen Umfrage gaben 32 % der 18–29-jährigen Deutschen an, nach wie vor im Eigenheim Sport zu treiben. Ins Fitnessstudio zieht es mit 23,9 % einen deutlich geringeren Anteil. Auch Vereine sind nur für 14,6 % der jungen Generation ein Ort für sportliche Aktivitäten (s. Abb. 10.1). Was als Notlösung den Fitnessmarkt revolutionierte, hat folglich zu einer nachhaltigen Veränderung des Fitnessverhaltens geführt.