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Sinusektomie bei Sinus pilonidalis

  • Mária Bubenová

摘要

Die Sinusektomie zählt zu den minimalinvasiven Verfahren in der Therapie des Sinus pilonidalis. Der Terminus selbst wird im deutschsprachigen Raum verwendet, weltweit ist aber die Bezeichnung der Methode nicht einheitlich. Das zentrale Prinzip ist die knappe trichterförmige Exzision sämtlicher Fistelgänge inklusive genauer Verfolgung und Exzision deren fibröser Kapsel, ohne dass man radikal „en bloc“ reseziert, und anschließend die offene Wundheilung. In veröffentlichten Arbeiten wurde die Indikation auf die Patienten mit primären chronischen Befunden mit bis zu 4 Fisteln in der Rima ani beschränkt. Der Eingriff ist ambulant unter Lokalanästhesie durchführbar und konnte gute Wundheilung demonstrieren. Die Rezidivraten und Nachbeobachtungszeiten variieren in den Studien. Laut deutscher Leitlinie ist aufgrund der eingeschränkten Evidenzlage keine abschließende Empfehlung möglich.