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Was ist Aufstieg im Neuplatonismus? Die Entwicklung des Aufstiegsdenkens bei Plotin, Augustinus und Proklos

  • Sarah Al-Taher

摘要

Der Aufstieg bei Platon bezeichnet einen Weg des Menschen zur Erkenntnis des Schönen und Guten, durch den der Aufsteigende sich selbst überschreitet und selbst schön und gut zu werden vermag. Diese transformierende Kraft des Aufstiegs zeigt seine existentielle Bedeutung. Angesichts dieser Tragweite verwundert es nicht, dass das Konzept des Aufstiegs in der Folge Platons, im Neuplatonismus, aufgegriffen wird und auf die eine oder andere Weise Eingang in das dortige Denken findet. Diese Entwicklung gilt es, exemplarisch an Plotin, Augustinus und Proklos nachzuzeichnen. Hierdurch werden drei verschiedene, aber miteinander verwandte Versuche herausgestellt, wie der Mensch sich selbst überschreiten und ins Eine beziehungsweise Göttliche eingehen kann. Bei Plotin zeigt sich eine Mystifizierung des Aufstiegs, bei Augustinus ist eine christliche Überformung des Aufstiegs festzustellen und bei Proklos findet eine Eingliederung des Aufstiegsdenkens in die griechische Göttertradition statt.