Sprache und Kognition
摘要
Bemühungen um einen gender-inklusiven Sprachgebrauch werden meist damit begründet, dass „generische“ Maskulina oft nicht generisch, sondern mit einem male bias interpretiert, also verstärkt mit männlichen Referenzpersonen assoziiert werden. Daher werden, so die Überlegung, Personenreferenzformen benötigt, die tatsächlich eine generische Funktion erfüllen, also eine Referenz auf Personen unabhängig von deren Geschlechtszugehörigkeit ermöglichen. Darüber hinaus liegt solchen Bemühungen häufig aber auch das Ideal zugrunde, zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft beizutragen.