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Der aktivitätenorientierte Therapieansatz

  • Ingrid Weng

摘要

Der hier vertretene aktivitätenorientierte Ansatz ist gemäß der Forderung der ICF darauf ausgerichtet, dass die Betroffenen wieder kommunikative Alltagsaktivitäten durchführen können und somit ihre Teilhabe am Alltag verbessert wird. Das Übungsgeschehen wird in Alltagssituationen eingebettet, wodurch für die Patienten der Anwendungsbezug erkennbar ist und Wissensbestände als Ressourcen für den Übungsprozess verfügbar gemacht werden. Der Ansatz ist hinsichtlich seiner Ziele, Inhalte und seines Aufbaus begründet. Beim Zielsetzungsprozess müssen gemäß ICF Teilhabe-, Aktivitäten- und schließlich sprachbezogene Funktionsziele formuliert werden. Entsprechend werden beim Übungsgeschehen Funktionsübungen und aktivitätenorientierte Übungen unterschieden. Funktionsübungen trainieren – eingebettet in die jeweilige Situation – bestimmte Funktionsbereiche des kommunikativen Handelns (z. B. Wortschatz, Satzbau, Maßsysteme); sie bereiten gezielt auf die anschließenden Aktivitätenübungen vor, mit denen die Patienten schrittweise an kommunikatives Handeln im Alltag herangeführt werden. Eine Übungssequenz nach dem aktivitätenorientierten Ansatz besteht aus drei Teilen: A. Situations- und Handlungserarbeitung, B. Funktionsübungen und C. Aktivitätenorientierte Übungen.