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Max Bense in den frühen bis mittleren 1950er Jahren der BRD

  • Masetto Bonitz

摘要

In den frühen 1950er Jahren wurde Max Bense zur Mitarbeit an der HfG Ulm eingeladen, deren Abteilung „Information“ er gründete und leitete. In den mittleren 1950er Jahren fallen mit der Erstveröffentlichung seiner eigenen Zeitschrift und dem Erscheinen seiner Streitschrift ‚Descartes und die Folgen‘ zwei Höhepunkte seines Schaffens als zeitgenössischer intellektueller Kritiker zusammen. Inhaltliche wie formale Aspekte seiner Kritik stießen dabei auf Widerstand: Bense polarisierte und wurde selbst zum Streitfall. Seine Zeitschrift und Streitschrift riefen quer durch die Bevölkerung und geistige Landschaft viele Stimmen auf den Plan, befürwortende wie ablehnende. Oftmals wurde dabei übersehen, dass sein „existenzieller Rationalismus“ keineswegs der einseitig viel gescholtene „Ultrarationalismus“ war, sondern immer die menschliche Existenz einschloss. Damit schuf er theoretische Vorbedingungen zur denkenden Maschine und zur digitalen Computertechnik.