Ein Gespenst geht um. Popmusik und Protest in der DDR
摘要
Der Abend des 1. Oktober 1988 war in mehrfacher Hinsicht eine existenzielle Erfahrung. Rio Reiser, Ikone der linksradikalen Szene Westdeutschlands, spielte das erste von zwei Konzerten in der Ostberliner Werner-Seelenbinder-Halle, sein DDR-Debüt. Viele Musikfans hinter der Mauer verehrten Reisers Band Ton Steine Scherben, die anderen kannten ihn als „König von Deutschland“.