Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in der Sporternährung
摘要
Vitamine und Mineralstoffe liefern im Gegensatz zu den Makronährstoffen keine Energie, sind aber dennoch lebensnotwendig und müssen bis auf wenige Ausnahmen mit der Ernährung regelmäßig in kleinen, bedarfsgerechten Mengen aufgenommen werden. Vitamine können in begrenztem Umfang im Körper gespeichert werden. Die körpereigenen Vorräte reichen dabei jedoch nur eine bis wenige Wochen (Vitamine B1, B2, B6 und C), seltener für mehrere Monate (Folsäure, Vitamin A) oder gar 3–5 Jahre (Vitamin B12). Vitamine und Mineralstoffe werden daher als essenzielle Mikronährstoffe bezeichnet und lassen sich in fett- und wasserlösliche Vitamine sowie in Mengen- und Spurenelemente (Mineralien) einteilen (◘ Abb. 4.1). Sekundäre Pflanzenstoffe werden im sogenannten Sekundär- oder Intermediärstoffwechsel der Pflanzen gebildet und zählen nicht zu den Nährstoffen. Da eine Vielzahl der sekundären Pflanzenstoffe gesundheitsförderliche Wirkungen (z. B. antioxidativ, antiinflammatorisch oder antikanzerogen) aufweisen, werden sie oftmals auch als bioaktive Substanzen oder nichtnutritive Inhaltsstoffe bezeichnet.