Die Interaktion zwischen Fahrzeug und Fahrweg sowie deren Auswirkungen auf bestimmte Schadensformen sind komplex und werden von einer Vielzahl von Einflussgrößen bestimmt. Simulationsmodelle können dabei wesentlich zum Systemverständnis beitragen, wobei es wichtig ist, das für die konkrete Fragestellung passende Modellsetup festzulegen. Im Kapitel wird dies anhand eines Beispiels, der Weiche, skizziert. Langzeiteffekte wie z. B. die Veränderung der vertikalen Gleisgeometrie, die Profilveränderungen am Herzstück und an der Zungenschiene werden mithilfe eines physik-basierten Modellierungsansatzes beschrieben. Dabei werden verschiedene Submodelle miteinander verknüpft und in mehreren Berechnungsschleifen durchlaufen. Die Zwischenergebnisse aus den Submodellen werden als Input für die nächste Berechnungsschleife bereitgestellt. Auf diese Weise ist es möglich, die Komplexität der relevanten Interaktionen abzubilden und die kontinuierliche Degradation von Komponenten zu beschreiben. Werden Messdaten aus dem Betrieb in die Simulation mit aufgenommen kann mit dieser Modellierungsmethodik das Verhalten von Komponenten zuverlässig prognostiziert werden.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Modellbildung als wichtiger Baustein für Gesamtsystemverständnis und Virtuelle Zulassung

  • Klaus Six,
  • Stephan Scheriau

摘要

Die Interaktion zwischen Fahrzeug und Fahrweg sowie deren Auswirkungen auf bestimmte Schadensformen sind komplex und werden von einer Vielzahl von Einflussgrößen bestimmt. Simulationsmodelle können dabei wesentlich zum Systemverständnis beitragen, wobei es wichtig ist, das für die konkrete Fragestellung passende Modellsetup festzulegen. Im Kapitel wird dies anhand eines Beispiels, der Weiche, skizziert. Langzeiteffekte wie z. B. die Veränderung der vertikalen Gleisgeometrie, die Profilveränderungen am Herzstück und an der Zungenschiene werden mithilfe eines physik-basierten Modellierungsansatzes beschrieben. Dabei werden verschiedene Submodelle miteinander verknüpft und in mehreren Berechnungsschleifen durchlaufen. Die Zwischenergebnisse aus den Submodellen werden als Input für die nächste Berechnungsschleife bereitgestellt. Auf diese Weise ist es möglich, die Komplexität der relevanten Interaktionen abzubilden und die kontinuierliche Degradation von Komponenten zu beschreiben. Werden Messdaten aus dem Betrieb in die Simulation mit aufgenommen kann mit dieser Modellierungsmethodik das Verhalten von Komponenten zuverlässig prognostiziert werden.