Die Ergebnisse magnetfeldtherapeutischer Anwendungen werden in zahlreichen, meist von medizinischer Seite erstellten Übersichtarbeiten häufig als widersprüchlich und dementsprechend als wenig nützlich eingestuft. Bei genauerer Betrachtung erweisen sich derartige Bewertungen jedoch selbst als untauglich insofern, als diese, statt der aus wissenschaftlicher Sicht unumgänglichen Berücksichtigung der hinsichtlich des Zeit-Intensitäts-Verlaufs meist sehr speziellen geformten Stimulationen, die Stimulationen lediglich durch Angaben zur Frequenz und Intensität beschreiben (Pieber K, Schuhfried O, Fialka-Moser V 2007; Quittan M, Schuhfried O, Wiesinger GF, Fialka-Moser V 2000; Wilbacher I 2009). Bei fachkompetenter Betrachtung würden sich viele der vorgetragenen Widersprüche vermutlich von selbst auflösen. Angesichts des allgemein in medizinische Aussagen gesetzten hohen Vertrauens ist dies ein wenig erfreulicher und verwirrender Zustand. Er stellt den potenziell interessierten Anwender vor die Frage „Welches System ist geeignet und wem darf ich vertrauen?“. Basierend sowohl auf den zugrunde liegenden physikalischen und physiologischen Wirkmechanismen als auch auf einer kritischen Analyse gängiger wissenschaftlicher Bewertungen soll die Abhandlung hierzu klärend beitragen. Dem Einsatz in der Pflege kommt hier eine besondere Bedeutung zu.

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Elektromagnetfeldtherapie: Welchem System darf man vertrauen?

  • Wolf A. Kafka

摘要

Die Ergebnisse magnetfeldtherapeutischer Anwendungen werden in zahlreichen, meist von medizinischer Seite erstellten Übersichtarbeiten häufig als widersprüchlich und dementsprechend als wenig nützlich eingestuft. Bei genauerer Betrachtung erweisen sich derartige Bewertungen jedoch selbst als untauglich insofern, als diese, statt der aus wissenschaftlicher Sicht unumgänglichen Berücksichtigung der hinsichtlich des Zeit-Intensitäts-Verlaufs meist sehr speziellen geformten Stimulationen, die Stimulationen lediglich durch Angaben zur Frequenz und Intensität beschreiben (Pieber K, Schuhfried O, Fialka-Moser V 2007; Quittan M, Schuhfried O, Wiesinger GF, Fialka-Moser V 2000; Wilbacher I 2009). Bei fachkompetenter Betrachtung würden sich viele der vorgetragenen Widersprüche vermutlich von selbst auflösen. Angesichts des allgemein in medizinische Aussagen gesetzten hohen Vertrauens ist dies ein wenig erfreulicher und verwirrender Zustand. Er stellt den potenziell interessierten Anwender vor die Frage „Welches System ist geeignet und wem darf ich vertrauen?“. Basierend sowohl auf den zugrunde liegenden physikalischen und physiologischen Wirkmechanismen als auch auf einer kritischen Analyse gängiger wissenschaftlicher Bewertungen soll die Abhandlung hierzu klärend beitragen. Dem Einsatz in der Pflege kommt hier eine besondere Bedeutung zu.