Das Gehirn hinter der Stimme – Spasmodische Dysphonie
摘要
Diese Fallstudie beschreibt eine Patientin, die mit der Diagnose einer psychogenen Dysphonie vorgestellt wurde. Bereits die Anamnese brachte eine Überraschung mit sich, die Zweifel an der Diagnose aufkommen ließ. Auch hier erwies sich die Dimension der Propositionalität von Sprechakten als der entscheidende Ansatz, die Ursache auf die Spur zu kommen. Die Stimme ist kein isoliertes Organ, dahinter verbirgt sich eine komplexe neuronale Steuerung, die in der phoniatrischen Untersuchung oft verkannt wird. Es werden das diagnostische Procedere und die Überlegungen zu den neuronalen Steuerungsmechanismen der Phonation beschrieben, die letztendlich zu der richtigen Diagnose und der adäquaten Therapie führten.