Die Verlandung von Gewässern und ihre Konsequenzen für den Pollengehalt von Torfen und Mudden
摘要
Die Verlandung von Gewässern erfolgt in Abhängigkeit von der Wassertiefe und den Eigenschaften des Wasserkörpers (Trophie, Kalkgehalt) unter Bildung typischer Gewässersedimente (Mudde, Gyttja) oder Torfe. Im Wasser lebende Pflanzen und Tiere des Planktons und des Bentos, eingewehte und eingeschwemmte mineralische Partikel und ausgefällter Kalk bilden die Hauptkomponenten von Mudden in unterschiedlichen Anteilen. Torfe können subaquatisch am Gewässergrund durch Röhrichte (z. B. Schilf, Schneide, Schachtelhalm) oder semiaquatisch durch Schwingdecken gebildet werden (z. B. durch Seggen, Sumpflappenfarn, Fieberklee, Abb. 7.1). Als Ende einer Verlandung kann sowohl das vollständige Schließen des Gewässers durch eine Schwingdecke als auch die vollständige Auffüllung des Beckens und die Etablierung von Moorwald oder einem anderen hydrogenetischen Moortyp angesehen werden.