错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Prignitz, Wendland, Altmark und Lüneburger Heide

  • Wiebke Kirleis,
  • Jörg Christiansen,
  • Susanne Jahns

摘要

Das Gebiet ist ein Teil der norddeutschen Senke. Es wird vom Urstromtal der Elbe durchschnitten, das den westlichen Teil mit der Lüneburger Heide, dem Wendland und der Altmark vom östlichen Teil der Prignitz abgrenzt. Diese wird im Osten durch die Dosse-Niederung begrenzt. Im Norden schließt sich das mecklenburgische Seen- und Sandergebiet an. Nach Nordwesten erfolgt ein allmählicher Übergang zum Stader Geestgebiet, südlich schließen die Lössbörden sowie das östliche Harzvorland an (Abb. 59.1). Der Untergrund wird durch mehrere Tausend Meter mächtige Sande und Lehme gebildet, die als Folge der pleistozänen Kaltzeiten durchgemischt wurden. Das Gebiet wurde in der Elster- und Saalekaltzeit vom Eis mehrfach überfahren, die Weichselvereisung dagegen erreichte es nicht. Es lag somit dem Inlandeis vorgelagert im Periglazialraum, dessen einst kräftige Hügellandschaft intensiv abgetragen und nivelliert wurde. Somit können wir das gesamte Gebiet als Altmoränenlandschaft ansprechen (Liedtke 1994, S. 271 f.). Der präquartäre Untergrund spielt an den Stellen eine Rolle, an denen aufsteigende Salzstöcke des Zechsteinbeckens liegen. Beispiele dafür sind der Arendsee als tiefster Einbruchsee Norddeutschlands, der Maujahn, das Rambower Moor und der Rudower See. Letztere liegen in einer Subrosionsrinne über dem Gorleben-Rambower Salzstock. Zu nennen ist weiterhin der Lüneburger Salzstock, dessen Ausbeutung die Stadt Lüneburg ihren mittelalterlichen Wohlstand verdankt.