Waldweide und Hudelandschaften
摘要
Seit dem Neolithikum wurden domestizierte Haustierrassen zu Nahrungskonkurrenten von Auerochse, Wisent und Wildpferd, die als Grasfresser zuvor lichte Bereiche der Wälder beweidet hatten und nunmehr Zuflucht in den Ufergebieten der weit verästelten Flüsse, in Sümpfen und Mooren suchten. Diese frei lebenden Tiere waren nicht in der Lage, auf Futterpflanzen des Waldes umzusteigen, da sie, anders als Rotwild, Rehwild und Elch, die Inhalts- und Abwehrstoffe zahlreicher Kräuter und Gehölze nicht verdauen oder neutralisieren können. Elche, die flachwasserreiche Wälder lieben, wurden jedoch allmählich nach Nord- und Osteuropa verdrängt. Rothirsch, Reh und Wildschwein blieben echte Waldtiere. Durch die anhaltende Beweidung durch Haustiere und sicher auch die Gewinnung von Laub als Winterfutter entstanden halb offene Hudelandschaften.