Das Übertrainingssyndrom
摘要
Die physiologischen Wechselwirkungen zwischen Geist und Körper sind sehr komplex und weiterhin unzureichend erforscht. Sie stehen in einem sensiblen „physiologisch- psychologischen“ Gleichgewicht, dessen anhaltende Störung unweigerlich zur Leistungsminderung führt. Sportliche Spitzenleistungen können nur erbracht werden, wenn – frei nach dem Zitat des römischen Dichters Juvenal „Mens sana in corpore sano“ – Geist und Körper stark sind, wenn mentale und körperliche Leistungsbereitschaft gleichzeitig gegeben sind. Gestört werden kann diese Balance durch psychische und/oder physische Stressoren: zum einen durch die Angst, zu versagen, und zum anderen durch eine körperliche Überforderung/Überlastung infolge von Übertraining. Im ersteren Fall blockiert der „ängstliche, überaktivierte“ Geist das Funktionieren des gesunden und gut trainierten Körpers, d. h., „der Geist versagt, er ist zu schwach für den Körper“. Im Falle von Übertraining ist es gemäß des Bibel-Zitats (Matthäus 26,41) „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ gerade umgekehrt. „Der Geist ist zu stark für den Körper“ – der „Siegeswille“ zu dominant, die mentale Trainingsbereitschaft zu hoch, die Trainingsanforderung an den Körper zu groß und die Regenerationszeit zu kurz.