ForschungsdatenmanagementForschungsdatenmanagement (FDM) (FDMFDM (Forschungsdatenmanagement)) will Forscher/-innen im Umgang mit ihren Forschungsdaten unterstützen. Es ist mittlerweile fester Bestandteil der Forschungspraxis geworden und bietet zahlreiche Angebote. Diese sind allerdings häufig generisch angelegt. Die Besonderheiten qualitativer (Gesundheits-)Forschung, die u. a. in der Offenheit des Forschungsprozesses und der Sensibilität und Verweisungsdichte der Materialien begründet sind, werden nur selten berücksichtigt. Das führt dazu, dass FDM-Vorlagen und -instrumente in der Praxis nicht passen und Forscher/-innen Schwierigkeiten in der Anwendung haben. Im vorliegenden Beitrag adressieren wir Besonderheiten des FDM in der qualitativen Forschung. Ausgewählte Elemente wie datenschutz- oder urheberrechtliche Fragen werden ebenso mit Blick auf die qualitative Forschung thematisiert wie die ethische Reflexion forscherischen Tuns. Deutlich wird, dass die Flexibilität der Instrumente, ethische Reflexionskompetenz sowie datensatz- und projektspezifische Aspekte zentrale Instrumente sind, um Forschende dabei zu unterstützen, den FAIR-Kriterien (Feasibility, Accessibility, Interoperability, Reusability) entsprechende Forschungsdaten zu generieren, die nachhaltig genutzt werden können.

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Forschungsdatenmanagement in der qualitativen Gesundheitsforschung

  • Kati Mozygemba,
  • Monika Leichtling

摘要

ForschungsdatenmanagementForschungsdatenmanagement (FDM) (FDMFDM (Forschungsdatenmanagement)) will Forscher/-innen im Umgang mit ihren Forschungsdaten unterstützen. Es ist mittlerweile fester Bestandteil der Forschungspraxis geworden und bietet zahlreiche Angebote. Diese sind allerdings häufig generisch angelegt. Die Besonderheiten qualitativer (Gesundheits-)Forschung, die u. a. in der Offenheit des Forschungsprozesses und der Sensibilität und Verweisungsdichte der Materialien begründet sind, werden nur selten berücksichtigt. Das führt dazu, dass FDM-Vorlagen und -instrumente in der Praxis nicht passen und Forscher/-innen Schwierigkeiten in der Anwendung haben. Im vorliegenden Beitrag adressieren wir Besonderheiten des FDM in der qualitativen Forschung. Ausgewählte Elemente wie datenschutz- oder urheberrechtliche Fragen werden ebenso mit Blick auf die qualitative Forschung thematisiert wie die ethische Reflexion forscherischen Tuns. Deutlich wird, dass die Flexibilität der Instrumente, ethische Reflexionskompetenz sowie datensatz- und projektspezifische Aspekte zentrale Instrumente sind, um Forschende dabei zu unterstützen, den FAIR-Kriterien (Feasibility, Accessibility, Interoperability, Reusability) entsprechende Forschungsdaten zu generieren, die nachhaltig genutzt werden können.