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Epilepsie und ihre Differentialdiagnosen

  • Jan Heckelmann,
  • Yvonne Weber

摘要

In der Akut- und Notfallmedizin gehören transiente Bewusstseinsstörungen aus neurologischer Sicht zu den häufig auftretenden Beschwerdebildern, wobei hierbei epileptische Anfälle von den nichtepileptischen sowie synkopalen Ereignissen als den wesentlichen Differenzialdiagnosen abgegrenzt werden müssen. Neben der klinischen Untersuchung und der strukturierten Anamneseerhebung stehen zur Ursachenklärung laborchemische Untersuchungen sowie apparative Diagnostik mittels cMRT (kraniale Magnetresonanztomografie), Elektroenzephalografie (EEG) sowie CCT (kraniale Computertomografie) als Traumadiagnostik zur Verfügung. Die notfallmäßige medikamentöse Behandlung (insofern notwendig) epileptischer Anfälle im Rettungsdienst, in der Notaufnahme sowie im weiteren Verlauf der intensivmedizinischen Behandlung beruht auf einem medikamentösen 3-Stufen-Schema: Benzodiazepine → klassische anfallssuppressiven Medikation → Narkotika. Bei der dauerhaften anfallssuppressiven Therapie steht neben der Wirksamkeit vor allem die Verträglichkeit bei der Auswahl des Anfallssuppressivums im Vordergrund, da die Patienten häufig langfristig behandelt werden müssen.